52 Games – Funkgespräche: Lifeline

Gepostet am 17. März 2017, 1 Kommentar

Das Thema dieser Woche für 52 Games lautet Funkgespräche. Ein Thema, das in Spielen oft eine große Rolle spielt. Telefon- oder Funkgespräche dienen häufig dazu, ein paar Hintergrundinformationen offenzulegen, dem Protagonisten Anweisungen zu geben oder neue Nebenquests ins Spiel zu bringen.

Lifeline

Was aber, wenn ein Spiel komplett aus einem Funkgespräch, bzw. Nachrichten besteht? Und dieses Spiel einen so fesselt, dass man mit dem Protagonisten mitfiebert, ihm unbedingt helfen will und man aber außer guten Worten nicht wirklich etwas tun kann? Dann ist es zumindest einen Beitrag für 52 Games wert.

Die Rede ist hier von Lifeline. Ursprünglich ein Spiel für Android und iOS wurde es gerade heute auch für den PC auf Steam veröffentlicht. Allerdings empfehle ich die mobile Variante, denn hier wirkt das Spiel irgendwie realistischer.

In Lifeline versucht jemand über Textnachrichten mit mir Kontakt aufzunehmen. Ich antworte und erfahre, dass ich mit jemandem schreibe, der als Forscher mit einem Raumschiff unterwegs war und auf einem fernen Planeten abgestürzt ist. Alle restlichen Crewmitglieder sind offensichtlich tot.

Taylor (das Geschlecht bleibt irgendwie im Dunklen) stapft nun auf diesem fremden Planeten zwischen den Trümmern des Raumschiffs umher und versucht zu überleben. Ich gebe gute Ratschläge, versuche zu helfen und zu beruhigen. Irgendwie zieht mich dieses Spiel emotional in den Bann.

Lifeline

Als dann mein Gesprächspartner ein fremdes Gebäude in einem Krater entdeckt wird es creepy.

Ich möchte hier nicht spoilern, deshalb sei nur so viel verraten: Es gibt verschiedene Enden, aber nicht jeder möchte Lifeline nach dem ersten Durchgang noch einmal spielen …

Das Spiel ist für ein paar Euro zu haben und definitiv eine Empfehlung!

  • Ich habe Lifeline unglaublich gerne gespielt und habe mit auch alle weiteren Teile gekauft. So gefesselt wie der erste Teil haben sie mich aber leider nicht. Ich sollte mir einmal wieder Zeit nehmen und sie nochmals spielen, denn das Spielprinzip á la Abenteuerspielbücher ohne Kämpfe finde ich persönlich super.