Ich warte ja schon gespannt auf Assassin’s Creed IV – Black Flag und spiele gerade Assassin’s Creed Brotherhood um an der Story dranzubleiben (AC2 und AC3 habe ich schon durch, ACR steht noch im Schrank).

Dabei verfolge ich immer mal wieder die Veröffentlichungen rund um Edward Kenway, wie diese Figur entwickelt wurde und was uns da so erwartet. Auf dem Ubiblog wurden kürzlich ein paar Dinge zu Edward ausgeplaudert.

Für Edward Kenway wurde ein neuer Ansatz gewählt, wie er zum Assassinen wurde. Altair wurde das schon in die Wiege gelegt, Ezio und Connor trafen durch persönliche Tragödien auf die Assassinen, was ihnen half, ihre Ziele zu verfolgen (wobei sie aber in Wirklichkeit ja auch nur ein Werkzeug waren ohne es zu merken). Für Altair, Ezio und Connor war es scheinbar so vorherbestimmt, aber Edward wählte diesen Weg freiwillig.

Edward8

Edward wurde erst dann in den Konflikt zwischen Templer und Assassinen verwickelt, als er von einem geheimnisvollen Gegenstand erfahren hatte (dem Edenapfel?), der ihn reich und mächtig machen konnte und hinter dem sowohl Templer als auch die Assassinen her waren.

Von diesem Augenblick an begann er für seine Ziele zu kämpfen: Reichtum, Wohlstand, Macht … und er wollte ein berüchtigter Pirat werden.
Edward erscheint schon zu Beginn der Story erschöpft, ausgelaugt und zynisch. Er hat eine holperige Ehe hinter sich und hat sich von seiner Frau entfremdet. Um ihre Liebe zurückzugewinnen, entschloss er sich, zu den Westindischen Inseln zu segeln und dort ein Freibeuter zu werden. Das scheint mir dann doch ein seltsamer Ansatz zu sein, um eine Frau zurückzugewinnen, aber egal …

Nachdem er sich den Assassinen zugewandt hatte, konnte er sich trotzdem am Anfang nicht so ganz ihrem Credo verpflichten. Eigentlich hat er sich schwer getan, den richtigen Weg zu finden und wechselte eine Weile zwischen Templern und Assassinen hin und her um das zu finden, was seinem Leben einen Sinn gab. Durch Erfahrungen, die er dabei gemacht hat, hat er dann seinen egoistischen Weg verlassen und sich auf die wirklich wichtigen Dinge konzentriert.

Natürlich haben auch die Assassinen gemerkt, warum Edward sich ihnen zunächst angeschlossen hat. Sie haben aber wohl das Potential erkannt und versucht ihn auf den richtigen Weg zu leiten. Auch die Templer waren an ihm interessiert. Edward folgte aber zunächst erst einmal an seinen eigenen Zielen. Er wollte reich werden, ein berühmter Piratenkapitän und er wollte allen zeigen, dass er es aus der Armut herausgeschafft hatte. Dieser Konflikt zwischen Edward und der Bruderschaft ist das Kernstück der ganzen Story.

Edward fand das Credo der Assassinen sehr einengend, bis er es nach seinem Willen verbogen hat. „Nicht ist wahr, alles ist erlaubt“ bedeutete für ihn, dass er ja machen konnte, was er wollte. Das Cedo, dass keine Unschuldigen verletzt werden dürfen, dass im Verborgenen gehandelt werden muss und dass die Bruderschaft nicht gefährdet werden darf, hatte keine Bedeutung für ihn. Dieses ständige Spannungsfeld zieht sich durch die gesamte Story hindurch.

Ich denke, Edward wird ein interessanter Spielcharakter mit viel Persönlichkeit, die ich z.B. bei Connor in AC3 etwas vermisst habe. Ich mag’ ihn jetzt schon :-) Lassen wir uns auch überraschen, wie der Bogen zu Haytham gespannt wird.

Weitere Einzelheiten findet Ihr im Originalartikel auf dem Ubiblog.

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