Weil ja gerade mit The Evil Within und Alien: Isolation das Horror-Fieber ausgebrochen ist, habe ich mich mal nach weiteren angekündigten Spielen dieses Genres umgesehen und bin dabei bei Soma gelandet. Das hatte ich in einem früheren Artikel schon mal erwähnt, glaube ich.

Das Spiel wird derzeit von Frictional Games für PC und PS4 entwickelt, die uns ja schon in den Amnesia– und Penumbra-Spielen mit ausreichend Gänsehaut versorgt haben.

Soma entführt uns in die Zukunft, aber wir laufen nicht in irgendeiner verlassenen Raumstation herum, sondern in einem Unterwasser-Forschungslabor namens PATHOS-2. Dieses Setting finde ich persönlich ja genial und erinnert mich ein wenig an den Film Sphere.

Der Weltraum mit eisigem Vakuum oder die Tiefsee mit enormem Wasserdruck, beide Umgebungen sind lebensbedrohend und verstärken den Eindruck des Eingeschlossenseins, was einem Horror-Szenario ja nur entgegenkommt. Ich bin jedenfalls schon gespannt, welche gruseligen Tiefsee-Kreaturen sich Frictional Games für dieses Spiel ausdenkt. Roboter soll es in der Station dann wohl auch noch geben und die durch seltsame Ereignisse immer menschenähnlicher werden. Creepy!

Leider sind auf der Soma-Homepage noch nicht allzu viele Informationen zu finden, obwohl das Spiel schon im Frühjahr 2015 rauskommen soll. Mehr Hintergrundinfos sind auf dem Frictional Games Blog zu finden, der auch generell für Horror-Fans ganz interessant sein dürfte.

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Bildquelle: Soma Homepage

In einem Blogbeitrag werden z.B. die 5 grundlegenden Säulen des Spiels beschrieben:

Alles gehört zur Story

In Soma sollen beispielsweise die Grenzen zwischen Story und Puzzles verschwimmen. Was immer wir tun, wir sollen den Eindruck haben, dass alles zur Story gehört und sich stimmig anfühlt. Beispielsweise werden uns Kreaturen nie ohne Grund angreifen, nur weil das Spiel es gerade verlangt. Alles soll sich nachvollziehbar anfühlen.

Die Umgebung erst nehmen

Alles, was wir in Soma angeboten bekommen, soll zur Story passen und nicht nur wegen des Gameplays eingestreut worden sein. Die Überlegungen zur Gestaltung der verschiedenen Szenarien sind deshalb immer darauf ausgerichtet, was man in so einer Situation selbst tun würde. Frictional Games hat dahingehend viele Kleinigkeiten geändert um alles möglichst realistisch darzustellen.

Wir sind selbst verantwortlich

Soma wird uns nie an die Hand nehmen. Es liegt immer an uns, wie wir uns in diesem Spiel entscheiden. Natürlich bekommen wir Hinweise, aber letztendlich müssen wir selbst überlegen, welchen Schritt wir als nächstes tun. Und natürlich haben unsere Entscheidungen wieder Einfluss auf den weiteren Spielverlauf.

Vertrauen in die Spieler

Frictional Games vertraut uns, dass wir unseren eigenen Weg durch das Spiel finden, ohne von lästigen Cutscenes geleitet zu werden. Dass heißt aber auch, dass Soma nicht verhindert, wenn wir etwas Dummes tun. Beenden wir z.B. einen Dialog vorzeitig und verpassen somit wichtige Informationen, dann haben wir eben Pech gehabt und müssen uns eben ohne Hinweise weiterkämpfen.

Tiefere Einblicke im Laufe des Spiels

Mit Soma möchte Frictional Games uns Spielern tiefergehende Thematiken wie z.B. unser Bewusstsein oder unsere eigene Existenz näherbringen. Dazu bekommen wir um Lauf des Spiels Informationen und Einblicke. Frictional Games will uns aber nicht mit Informationen vollstopfen, sondern möchte unsere emotionale Einbindung und unseren eigenen Forscherdrang nutzen.

Offensichtlich verfolgt Frictional Games mit Soma einen neuen Ansatz und ich bin gespannt, ob das gelingt. Ich werde die Entwicklung jedenfalls weiter verfolgen.

Und hier habe ich noch einen Teaser für Euch:

2 Kommentare
    • Minkitink
      Minkitink sagte:

      Ich muss gestehen, dass ich die Amnesia-Teile von Frictional bis jetzt noch nicht gespielt habe. Das wollte ich immer mal nachholen, aber man kommt ja zu nichts ;)
      Soma behalte ich definitiv aber mal auf meinem Radar, weil das Setting so ungewöhnlich ist.

      Antworten

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