Wie komme ich nur auf die abstruse Idee, ein richtiges Survival-Horror-Game spielen zu wollen. Keine Ahnung, was mich da geritten hat. Outlast hatte ich ja schon lange auf meiner Wunschliste stehen und vor ein paar Tagen habe ich mir es jetzt endlich geholt.

Am Anfang habe ich nicht gedacht: So schlimm kann’s ja nicht werden. Welch böser Irrtum: Es ist viel, viel schlimmer …

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Kaum eine Stunde gespielt und ich bin schon vor Schreck beinahe mehrfach gestorben.
Erste Lektion: Auch eine Gestalt, an der man schon mehrfach unbehelligt vorbeigeschlichen ist, kann einen plötzlich und unerwartet anspringen.
Im Spiel lebe ich bis jetzt aber noch, was wohl daran liegt, dass sich meine bevorzugten Aufenthaltsorte derzeit in Schränken und unter Betten befinden.

Und die tollen Tipps, die ich da bekomme: „Versuche nicht zu kämpfen, verstecke Dich.“ Kämpfen? Mit was denn bitte? Habe ja außer meinem Camcorder und ein paar Batterien nichts dabei. Der hat allerdings eine Nachtsichtfunktion, ohne die ich ziemlich aufgeschmissen wäre, denn stockdunkle Ecken gibt es genug. Und im Dunklen lauert ja bekanntlich das Böse!

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Aber ich habe es ja so gewollt. Also zittere ich mich jetzt durch das Horror-Szenario. Gefangen in einer verlassene Klapsmühle mit ein paar untoten Gestalten, die einem ans Leder wollen, alles voller Blut, und mit nur einem ziemlich klaren Auftrag, nämlich hier lebend wieder rauszukommen. Kein ungewöhnliches Setting für ein Horrorspiel, Ihr kennt das sicher.

Mit Musik wird bis jetzt gespart, ich höre nur das verzweifelte Japsen meines Protagonisten und natürlich entferntes Stöhnen und Gebrabbel, das Schlimmes ahnen lässt. Und ich freue mich schon fast über jede Tür, die sich nicht öffnen lässt, denn dann muss ich nicht wieder irgendwelche ekeligen, dunklen Räume durchsuchen … und das muss man leider, um wieder ein paar Batterien für den Camcorder einzusammeln. Also krieche ich mit einem leise gestöhnten „Oh, nein, nicht schon wieder …“ durch Blutlachen und durchsuche verstümmelte Leichen nach brauchbaren Gegenständen.

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Die Aufgaben und Wege sind bis jetzt klar vorgegeben, das ist hier bis jetzt das kleinste Problem. Ich taste mich durch den Keller (Ja, Keller! Wie bescheuert ist das denn, auch noch in den Keller zu gehen …) und versuche so einem schlurfenden Typen mit Keule nicht gerade in die Arme zu laufen.

Für dieses Spiel werde ich wohl etwas länger brauchen, denn mit einer Session von ca. 30 Minuten bin ich schon gut bedient. Aber da muss ich jetzt durch.

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