Hey, für das “K” musste ich gar nicht lange suchen, da ich erst vor ein paar Tagen so zwischendurch mal Kraven Manor gespielt habe. Ich muss allerdings gestehen, dass ich das Ende noch nicht erreicht habe, da mich meine Fingerfertigkeit auf der Tastatur und meine Nerven im Stich gelassen haben.

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Kraven Manor ist ein kleines Horror-Spiel, das in der Ego-Perspektive gespielt wird. Also Licht aus und tief durchatmen bevor Ihr anfangt.
Das Besondere: dieses Spiel wurde von einer Gruppe Studenten, die sich selbst Demon Wagon Studios nennen, im Rahmen ihres Studiums zum Game Designer, Programmierer o.ä. entwickelt. Es ist wirklich professionell gemacht und basiert auf der Unreal Engine. Bzgl. Gameplay und technischer Umsetzung können sich da manche Indies noch etwas abschauen.

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Aber jetzt mal zur Story: Wir befinden uns in Kraven Manor, einem verlassenen Herrenhaus. Ok, so etwas ist wohl der Schauplatz der meisten Horror-Spiele, aber die Idee, wie wir es erkunden ist doch einfallsreich gemacht. Auf unserer Suche nach dem unheimlichen Geheimnis dieses Anwesens lösen wir Rätsel und finden so Miniaturen der einzelnen Räumlichkeiten. Diese können wir auf einem Tisch in der Eingangshalle anordnen und immer wieder neu arrangieren, um neue Wege oder weitere Räume zu entdecken.

Gesteuert wird mit Tastatur und Maus, was mir jetzt nicht wirklich entgegenkommt, aber was tut man nicht alles, um sich mal wieder leichte Schauer über den Rücken laufen zu lassen :-)
Die gruselige Atmosphäre wird durch den Sound noch verstärkt und nur mit einer Taschenlampe bewaffnet geht’s durch die verschiedenen Räumlichkeiten, die mit Liebe zum Details ausgestattet sind. Blutige Schleifspuren, Spinnweben und seltsame Erscheinungen lassen Böses ahnen …

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Aber wie oben schon erwähnt habe ich das Spiel noch nicht komplett durchgespielt. Irgendwie bin ich einfach nicht schnell genug um dem Horror zu entkommen. In einer Art Sektionssaal renne ich um mein Leben (wenn “RUN!” mit Blut an die Wand geschmiert wurde, dann mache ich das …) und habe es bis jetzt nicht geschafft aus diesem Labyrinth wieder rauszukommen. Jetzt lasse ich das Spiel erst mal ablagern, bevor ich es mir in ein paar Wochen wieder vornehme.

Für alle Horror-Fans ist es als kleines Spiel für Zwischendurch wirklich zu empfehlen um sich 1 bis 2 Stunden gut und gruselig unterhalten zu lassen. Obwohl diese Version als Demo gedacht ist, ist sie in sich abgeschlossen. Die Spielidee könnte aber beliebig um Räume und Rätsel erweitert werden.

Und hier habe ich für Euch noch einen kleinen Trailer dazu:

Weitere Links:

Viel Spaß beim Gruseln :-)

Erstellt für das Blogprojekt 26 Games von arrcade.

 

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