Jetzt haben wir schon über die Hälfte des ABCs durch und ich muss sagen, es macht wirklich viel Spaß, mir mal Spiele anzusehen, auf die ich sonst nie gekommen wäre und die ich freiwillig nicht angerührt hätte.

Für das “J” habe ich mir deshalb mal Just Cause 2 ausgesucht,  ein “Irrwitziges Open-World-Geballer”, wie Gamestar so schön schreibt. Realismus ist in diesem Spiel wohl ein Fremdwort und es werden konsequent alle geltenden Gesetze der Physik außer Kraft gesetzt. Chaos zu stiften ist wohl das vorrangige Ziel, je mehr, umso besser (gibt jedenfalls viele Punkte), und auch nur so kann man sich von Kapitel zu Kapitel hangeln.
Sieht so aus als wäre das für mich als eingefleischte und überzeugte Stealth-Spielerin ja genau das Richtige 8-) Aber was tut man nicht alles für so ein Blogprojekt. Ihr seid Schuld wenn ich spätestens nach 1 bis 2 Stunden Spielzeit vor lauter Adrenalin geschockt vor dem PC zusammenbreche … aber mal im Ernst, ich stelle mich jetzt heldenhaft dieser Herausforderung.

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Und es geht schon gut los. Unsere Spielfigur Rico Rodriguez (Lederweste, Machokette um den Hals und auch im schönsten Schneesturm immer kurzärmlig) fliegt im Hubschrauber seinem Einsatzort entgegen, dem Inselstaat Panau, wo er einen Ex-Kollegen aufspüren soll. Türen, die man vielleicht während den Flugs zu machen sollte, hat der Heli offensichtlich nicht, so wird erst einmal bescheuerterweise wertvolles Equipment verloren, das in der ersten Mission wieder eingesammelt werden muss. Toll.

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Ähnlich wie Batman haben wir einen Haken, mit dem wir uns an Gebäuden hochhangeln können. Überhaupt gibt es schon nach ein paar Minuten schon so viele Optionen um sich fortzubewegen, zu schießen, Granaten und Bomben zu werfen, Gegner hinter der Deckung hervorzuziehen, mit dem Fallschirm zu fliegen, Stuntsprünge und -manöver auszuführen, Gegenstände zusammenzubinden und … und … und … , dass ich geplättet die Übersicht verloren habe.

Außerdem kann man Fahrzeuge kapern, alles Mögliche in die Luft sprengen, bekommt dann auch noch Punkte, wenn man in x Sekunden y Gegner/Gebäude/Wasweisich eliminiert. Das Zielsystem ist idiotensicher, sogar ich schaffe es kaum daneben zu schießen.

Zu allem Überfluss befindet man sich offensichtlich auch noch in einer riesigen Spielwelt. Nachdem ich das erste Mal schlapp gemacht habe, hatte ich erst 2 von über 350 Orten erkundet … OMG!!!

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Mir ist das Spiel allerdings viel zu hektisch. Ich glaube aber, wer richtige Ballerspiele mit einer völlig abstrusen Story mag, dem wird dieses Spiel sicher gefallen. Und vielleicht nehme ich es mir auch mal wieder vor, wenn ich eine Grundlage mit 2 bis 3 Bieren geschaffen habe. Ich glaube, dann macht es sogar mir Spaß ;-)

Erstellt für das Blogprojekt 26 Games von arrcade.

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