The Lighthouse – Ein vielversprechendes Projekt auf Kickstarter

Gepostet am 20. Juli 2017, 0 Kommentare

Und wieder einmal habe ich ein spannendes Projekt auf Kickstarter unterstützt. The Lighthouse heißt das gute Stück. Ein wenig erinnert der Trailer an The Vanishing of Ethan Carter und auch ein wenig an Layers of Fear. Auf jeden Fall freue ich mich wieder auf psychologischen Horror.

The Lighthouse

Die Story

The Lighthouse bietet erst einmal die Standard-Horrorspiel-Umgebung. Der Privatdetektiv James Irvine soll das Verschwinden eines jungen Mädchens namens Lily Beaumont aufdecken. Verfallene Gebäude, in diesem Fall ein Leuchtturm, stellen die altbekannte Kulisse dafür da. Hier gibt es erst einmal nichts Neues.

Aber die Hintergrundgeschichte hört sich spannend und rätselhaft an. Der 19. Februar 1964 ist ein bedeutendes Datum für James Irvine. An diesem Tag starb vor 7 Jahren seine Tochter Lily an Krebs. Jedes Jahr an diesem Tag legt er eine gelbe Lilie auf ihr Grab und zündet eine Kerze an. Dann wartet er, bis sie völlig abgebrannt ist und verlöscht. Diese Tradition hat er nie gebrochen. Bis heute.

Gerade als er das Haus mit der Kerze in der Hand verlassen will, bemerkt er einen Brief, den jemand an ihn adressiert und unter seiner Türe durchgeschoben hat. Er öffnet ihn und liest Folgendes:

Mr. Irvine, meine Tochter wird nun sein 2 Jahren, 4 Monaten und 9 Tagen vermisst. Sie war in die Ereignisse an alten Leuchtturm verwickelt und vielleicht erinnern Sie sich an ihren Namen – Lily. Ich habe die örtlichen Behörden eingeschaltet, aber ohne Erfolg. Sie haben mir nur schreckliche Dinge erzählt, die Eltern nicht hören wollen. Sie haben mir erzählt, ich müsse akzeptieren, dass sie gestorben ist. Und was das Schlimmste ist, sie erklärten mir, dass sie nicht weiter helfen können. Ich kann nicht schlafen, so lange ich nicht weiß, was mit ihr passiert ist, ob sie sicher ist, ob sie sich fürchtet, ob sie versucht nach Hause zu kommen, es aus irgendeinem Grund aber nicht kann. Helfen Sie mir, sie zu finden. Suchen Sie sie im Leuchtturm, denn dort war ihr letzter Aufenthaltsort.
Elizabeth Beaumont

Der Umschlag enthält eine Adresse und eine einzelne gelbe Lilie …

Das Gameplay

Interessant wird’s dann auch beim Gameplay von The Lighthouse. Zunächst gilt es, auf der Suche verschiedene Hindernisse aus dem Weg zu räumen. Diese können ganz einfach Umgebungshindernisse, wie verschlossene Türen sein, oder es sind kniffelige Puzzles zu lösen. Aber anscheinend bin ich nicht alleine und muss mich von einem mysteriösen Verfolger in Acht nehmen.

Es gibt keine Waffen, nur eine kleine Taschenlampe und das Licht des Leuchtturms weisen mir den Weg.

Ich kann mit der Umgebung auf unterschiedliche Weisen interagieren, die Entwickler haben aber darauf geachtet, dass sich alles im Rahmen der Möglichkeiten aus den 60er Jahren abspielt. Es gibt also keine fancy Gadgets, Smartphones etc.

Stück für Stück setzte ich die Puzzleteile zusammen, um so an das Geheimnis um Lily’s Verschwinden zu kommen.

Ich freue mich jedenfalls schon mal auf dieses kleine Horror-Game und auch der Trailer macht Lust auf mehr. Das Spiel soll schon im Oktober 2017 erscheinen.